Stationärer Arbeitsplatz versus virtuelle Arbeitsformen

Oder: Ohne Bindung geht es nicht!

Heimarbeit

Telearbeit macht flexibel…

In den vergangenen drei Dekaden ging der globale Trend immer stärker und scheinbar unumkehrbar vom stationären Arbeitsplatz mit mehr oder weniger festen Arbeitszeiten zu flexiblen, virtuellen Arbeitsformen. Die Möglichkeiten und Notwendigkeiten dafür ergaben sich aus der digitalen Revolution und einer immer stärker global vernetzten Welt. Die neuen Arbeitsformen haben die Strukturen und Regeln der Arbeitswelt nachhaltig verändert. Allerdings hat dieser Prozess auch seine Schattenseiten: Menschen sind soziale und vor allem emotionale Wesen, die mit virtueller Heimarbeit allein nicht glücklich werden.

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Führung in der Krise?

oder: Warum ein Ombudsmann bei Führungsproblemen nicht wirklich weiterhilft

Ein Ombudsmann ist kein Ersatz für schlechte Führung

Der Ombudsmann: Lösung oder…

Das öffentliche Image der Handelskette Aldi hat im September 2013 unter einem Misshandlungsskandal gelitten, der daneben auch belegt, dass es mit der Qualität der unternehmensinternen Führung nicht zum Besten steht.
Im baden-württembergischen Mahlberg hatten Mitarbeiter des Aldi-Süd-Zentrallagers missliebige Auszubildende mit Frischhaltefolie gefesselt und mit Filzstiften im Gesicht beschmiert. Möglicherweise haben sich die Misshandlungen sogar mehrfach zugetragen.

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Wodurch Verkäufer zu Top-Verkäufern werden

So werden Sie vom Verkäufer zum Top-Verkäufer

Das Marketing ist weitgehend ausgereizt…

Werbeleute haben oft einen recht arroganten Blick auf den Vertrieb. Der „hässliche kleine Bruder des Marketings“ hat bei den Kreativen alles andere als ein Glamour-Image. Die Realität in den Unternehmen sieht indessen anders aus: Vertriebsexperten und Verkäufer sind begehrtes Personal, um dessen Gunst die Firmen werben – und an dessen Leistungskraft ihr Markterfolg gebunden ist. Die Rolle von Verkäufern hat sich in der letzten Dekade angesichts kritischer Kunden, schärferer Compliance-Regeln und der Wettbewerber aus dem Internet grundlegend gewandelt. Einige Fallbeispiele und Analysen illustrieren, worauf es bei einem erfolgreichen Verkäufer heute ankommt.

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Nachhaltiges Recruiting: Make or buy?

Nachhaltiges Recruiting

Die Phrase vom ‚war for talents‘ ist eigentlich nicht ganz richtig…

Erfolgreiches Recruiting gleicht in Zeiten des sich verstärkenden Mangels an Fach- und Führungskräften wahlweise einem Lottosspiel oder einem See mit tausend Anglern, die in ihren Booten sitzen, welche mit „Recruiting-Verfahren 1 bis n“ betitelt sind. Die Fische können sich in aller Ruhe den für sie passenden Köder wählen. Die mehr oder weniger erfolgreichen Fischer verfeinern ihre Angeltechnik oder schaffen immer neue Angeln an. Das Problem dabei: Der See ist weitgehend leer gefischt – der Gedanke, den See zu wechseln oder eigene Fische zu züchten, kommt jedoch nur wenigen der handelnden Personen.

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Newsletter – Dr. Thorsten Bosch AG – Der Insider – 01|2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Ausgabe des Insiders ist eine besondere!

Wie jeden Monat gibt es heute wieder einen neuen Leitartikel: ‚Rüpel, Rotznasen, Besserwisser Muss ich als Chef jetzt auch erziehen?‘, dazu eine Auswahl der kommenden offenen Seminartermine der Dr. Thorsten Bosch Akademie AG.
Außerdem, wie in der letzten Informationsmail angekündigt, findet am 19. Februar das erste Event aus der Reihe ‚Wirtschaftsforum – Zukunft made in Germany‘ mit dem Thema ‚Change, Change, Chance Die Rolle der Führung in Veränderungsprozessen‘ statt.

Viel Spaß beim Lesen!

Rüpel, Rotznasen, Besserwisser

Muss ich als Chef jetzt auch erziehen?

Für viele Führungskräfte unter Ihnen eine leider alltägliche Situation: Da trifft man sich mit den Projektbeteiligten zum Statusmeeting, erwartet freilich, dass sich diese ausgiebig mit den Aufgaben auseinandergesetzt haben. Sehnsüchtig erwartet man die Fortschritte, die der jeweilige Mitarbeiter vorstellen soll. Was jedoch ans Ohr dringt, ist vielmehr ein ellenlanger Vortrag, warum er oder sie eben noch gar nicht weitergekommen ist, verbunden mit allerlei Begründungen, die verdächtig nach Rechtfertigungen und Ausflüchten klingen. Da ist davon die Rede, dass die bisher besprochenen Maßnahmen laut Google und Wikipedia ohnehin nicht umsetzbar seien oder das doch lieber an externe Fachleute gegeben werden solle. Die machten eh ganz ‚coole’ Dinge. Womöglich wird Ihnen sogar noch ein persönlicher Bekannter als solcher Fachmann ‚ans Herz gelegt’.

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[Ein Blog von Dr. Thorsten Bosch]
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Newsletter – Dr. Thorsten Bosch AG – Der Insider – 12|2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich Willkommen bei ‚Der Insider’, dem Informations-Service der Dr. Thorsten Bosch AG, diesmal mit einem Leitartikel von Patrizia Servidio, dem Vorstand der Dr. Thorsten Bosch Akademie AG. Außerdem freuen wir uns, das ‚Wirtschaftsforum – Zukunft made In Germany‘ vorstellen zu dürfen, mit dem wir ab dem kommenden Jahr eine Veranstaltungsreihe zu aktellen Themen und mit aussagekräftigen Vortragenden starten werden.

Das gesamte Team um Herrn Dr. Thorsten Bosch wünscht allen Lesern gesegnete, besinnliche und erholsame Feiertage sowie einen guten und erfolgreichen Rutsch in das Jahr 2014.

Frohe Weihnachten

Change Management: Früher war sogar die Zukunft besser

oder: Warum 99% der Veränderungsprozesse in Unternehmen vergebens sind!

Leben ist Veränderung. So wahr diese Aussage auch sein mag, die meisten Menschen sind und bleiben dennoch Gewohnheitstiere. Wir schätzen Beständigkeit und Sicherheit und tun sehr viel dafür, um diesen Zustand zu erhalten. Dafür verdrängen wir die anfangs genannte Wahrheit so gut es geht – manchmal so lange, bis das Leben selbst uns die notwendige Veränderung quasi mit Gewalt aufdrängt. Dies ist ein sehr paradoxes Verhalten von uns Menschen, wenn man bedenkt, dass Veränderung nichts anderes ist, als ein entscheidender Mechanismus der Evolution. Er sorgt für die Anpassung an ein sich ständig veränderndes Umfeld und ist damit im Grunde ein Garant für’s Überleben. Der Umgang mit Veränderungen im Privatleben bleibt natürlich jedem Menschen selbst überlassen. Schwierig wird das genannte Paradoxon, wenn es um Veränderungsprozesse in Organisationen bzw. Unternehmen geht.

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[Ein Blog von Patrizia Servidio]
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Rüpel, Rotznasen und Besserwisser

Muss ich als Chef jetzt auch erziehen?

Rotznase

Die erste Arbeitsstelle – Die letzte Chance zur Erziehung?!

Für viele Führungskräfte unter Ihnen eine leider alltägliche Situation: Da trifft man sich mit den Projektbeteiligten zum Statusmeeting, erwartet freilich, dass sich diese ausgiebig mit den Aufgaben auseinandergesetzt haben. Sehnsüchtig erwartet man die Fortschritte, die der jeweilige Mitarbeiter vorstellen soll. Was jedoch ans Ohr dringt, ist vielmehr ein ellenlanger Vortrag, warum er oder sie eben noch gar nicht weitergekommen ist, verbunden mit allerlei Begründungen, die verdächtig nach Rechtfertigungen und Ausflüchten klingen. Da ist davon die Rede, dass die bisher besprochenen Maßnahmen laut Google und Wikipedia ohnehin nicht umsetzbar seien oder das doch lieber an externe Fachleute gegeben werden solle. Die machten eh ganz ‚coole’ Dinge. Womöglich wird Ihnen sogar noch ein persönlicher Bekannter als solcher Fachmann ‚ans Herz gelegt’.
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Change, Change, Chance…

Die Rolle der Führung in Veränderungsprozessen

Wirtschaftsforum Zukunft made in Germany

„Innovation braucht Freiheit und Raum“
war der Untertitel unserer Ankündigung des ‚Wirtschaftsforum – Zukunft made in Germany’ vor etwa einem Monat.

Nun folgen die Taten.
Und am 19. Februar ist es soweit. Mit dieser ersten Veranstaltung Change, Change, Chance…’ fällt der Startschuss einer zukünftigen Reihe, in denen wir den Teilnehmern eben genau das geben:

  • die Freiheit, sich und seine Ansichten und Bedürfnisse zu artikulieren
  • den Raum, wo sie dies tun können und auf interessante Persönlichkeiten treffen, die vielleicht ähnliche Anliegen haben.
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Emotion vor Ratio in der Kundenbindung

oder: Warum reines Marketing nicht zu loyalen Kunden führt

Kundenbindung durch Beratung

Viele Loyality-Programme sind im Umlauf…

Einzelhandel heute bedeutet: Scharfer Konkurrenzdruck aus der virtuellen Welt ebenso wie von stationären Wettbewerbern, niedrige Margen und die Entwicklung immer neuer Marketing-Ideen, um neue Kunden zu generieren und zu halten. Viele Handelsunternehmen betrachten kampagnengebundene Kundenbindung als den Königsweg zu loyalen Kunden. Rabattaktionen, Treueprämien und andere Instrumente gibt es heute wie Sand am Meer. Dem „treuen“ Kunden suggerieren sie, dass er für das Unternehmen König ist und davon einen Vorteil hat, der in Cent und Euro messbar ist.

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WIE statt WAS?

Warum „Management by Objectives“ Arbeitnehmer und Unternehmen überfordert

Warum MbO Arbeitnehmer überfordert

Pseudo-Führungssysteme wie MbO erzeugen häufig Überforderung.

Das neue Jahr ist gerade ein paar Tage alt – wir hoffen also, dass Sie nach den Feiertagen gut erholt und hoch motiviert an Ihrem Arbeitsplatz zurück sind. Wahrscheinlich haben Sie die Zielvereinbarungen für dieses Jahr mit Ihren Vorgesetzten bereits abgeklärt. Ob die Bestandsaufnahme dazu in Vierteljahresintervallen oder erst zum Jahresende folgt, hängt von der Führungskultur in Ihrer Firma ab. Und jetzt ganz ehrlich: Was bedeuten diese Zielvorgaben für Sie persönlich? Definieren sie einen konkreten Rahmen, der die Planung – und damit auch die Effektivität – Ihrer Alltagsarbeit tatsächlich unterstützt? Sind sie Formalien, nach deren Umsetzung in Zukunft niemand wirklich fragt? Oder erzeugen sie vor allem Stress, da Sie und Ihre Mitarbeiter aus Erfahrung wissen, dass die durch die Unternehmensleitung vorgegebenen Ziele eigentlich nicht erreichbar sind?

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