Wirtschaftsforum – Retrospektive zur Auftaktveranstaltung

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Der Saal und die Gastgeber: Frau Patrizia Servidio und Dr. Thorsten Bosch

Wir geben zu, wir waren schon etwas ergriffen, als wir am Abend, nach dem Ende der Veranstaltung, die Feedback-Bögen ein erstes Mal durchschauten. Was sich über den Tag verteilt in zahlreichen Gesprächen bereits angedeutet hatte, fand sich hier in durchweg positiven Reaktionen wieder.
Das Format, das wir gewählt, hatten, war nicht ohne Risiko, denn schließlich lebt es von der aktiven Beteiligung aller. Umso mehr möchten wir uns bei unseren Gästen für Ihr Engagement bedanken.  

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Unternehmensentwicklungsberatung: Die Geburt einer neuen Branche

Unternehmensentwicklungsberatung

Sich einen Unternehmensberater zu holen, ist oft eine Form der Selbstversklavung.

Die Strategieberater von McKinsey, Roland Berger oder der Boston Consulting Group galten lange als die absoluten Stars der Beratungsbranche. Auf die Leistungen der externen Allrounder verzichtete kaum ein großes Unternehmen. Die Motive dafür sind durchaus differenziert zu sehen: Die Firmenleitungen der Auftraggeber versprachen sich Synergie-Effekte aus dem zum Teil globalen Netzwerk der Beratungshäuser oder meinten, dass sich notwendige Umstrukturierungen mit den externen Koryphäen besser begründen und vorbereiten ließen als mit den eigenen Führungskräften. Inzwischen mehren sich jedoch die Zeichen, dass die Branche am Beginn einer tiefen Krise steht. Nach Umsatzzahlen haben die globalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wie PwC auch den Branchen-Primus McKinsey bereits heute überrundet. Mehr als ein Beratungshaus, darunter auch die deutsche Unternehmensberatung Roland Berger, steht hinter den Kulissen zum Verkauf.

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Newsletter – Dr. Thorsten Bosch AG – Der Insider – 02|2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, heute die neueste Ausgabe des Indsiders präsentieren zu dürfen. In Hinblick auf unsere Veranstaltung ‚Wirtschaftsforum – Zukunft made in Germany‘ steht diese Ausgabe im Zeichen des Change Managements und der Dr. Thorsten Bosch Akademie AG.

Wie gewohnt ist in der Folge der Leitartikel zu finden, diesmal von Patrizia Servidio (Vorstand Akademie). Außerdem gibt es einen letzten Reminder bzgl. des übermorgen stattfindenden Wirtschaftsforums und wie immer zum Schluss einen Auszug der offenen Seminartermine ab März.

WIr wünschen viel Spaß beim Lesen!

Das Insider Team

Führung – der vergessene Teil der Wertschöpfüngskette

Oder: Warum 90% der Führungskräfte nicht führen

In der deutschen Wirtschaft und in den meisten deutschen Unternehmen wird kein wirklicher Unterschied gemacht zwischen den Begriffen ‚Führung‘ und ‚Management‘. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Führungskräfte zwar Führungskraft genannt und für eine Führungsposition bezahlt werden, aber bei genauem Hinsehen eben gar keine Führungskräfte sind, sondern lediglich Manager.
Geschätzte 90 % der deutschen, so genannten Führungskräfte führen gar nicht – sie managen. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was denn genau der Unterschied sein soll – ist doch alles das gleiche. Eben nicht!
Es gibt einen gewaltigen Unterschied, der für die Wertschöpfung in Unternehmen eine wesentliche Rolle spielt. Diese Unterscheidung nicht zu treffen, führt dazu, dass in den meisten deutschen Unternehmen wertvolles Potenzial zur Performancesteigerung ungenutzt brach liegt.
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Führung – der vergessene Teil der Wertschöpfungskette

Oder: Warum 90% der Führungskräfte nicht führen

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Geschlossenheit? Gemeinsinn? In vielen Unternehmen leider leere Phrasen…

In der deutschen Wirtschaft und in den meisten deutschen Unternehmen wird kein wirklicher Unterschied gemacht zwischen den Begriffen ‚Führung‘ und ‚Management‘. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Führungskräfte zwar Führungskraft genannt und für eine Führungsposition bezahlt werden, aber bei genauem Hinsehen eben gar keine Führungskräfte sind, sondern lediglich Manager.
Geschätzte 90 % der deutschen, so genannten Führungskräfte führen gar nicht – sie managen. Vielleicht fragen Sie sich jetzt, was denn genau der Unterschied sein soll – ist doch alles das gleiche. Eben nicht!
Es gibt einen gewaltigen Unterschied, der für die Wertschöpfung in Unternehmen eine wesentliche Rolle spielt. Diese Unterscheidung nicht zu treffen, führt dazu, dass in den meisten deutschen Unternehmen wertvolles Potenzial zur Performancesteigerung ungenutzt brach liegt.

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Überstunden

oder: Meuterei ist keine Lösung

Überstunden

Angesichts vieler Überstunden macht der Begriff der Präsenzkultur immer mehr die Runde…

Martin Wehrle, Karriere-Coach und regelmäßiger Kolumnist für „Spiegel Online“ sowie das „manager magazin“, rief vor einiger Zeit in einem Artikel zur offenen Meuterei von Angestellten auf – dabei ging es um Überforderung und vor allem die ungeliebten Überstunden.

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Flagshipstores: Fehlt der Glaube an die Steuerbarkeit des Einzelhandels?

Mercedes Benz startet Neuwagenverkauf über das Internet

Steht die Diversität im Handel vor dem Aus?

Der Düsseldorfer Unternehmer Albert Eickhoff gehört zu den Urgesteinen des Düsseldorfer Mode-Einzelhandels. Seinen ersten Modesalon eröffnete der heute 78-jährige in Lippstadt-Westfalen. 1978 war er mit einer eigenen Versace-Show schließlich auf dem Olymp der Modeszene angekommen. Drei Jahre später zog er mit seinem Geschäft an die Düsseldorfer Königsallee, 1988 dann an die Kö 30 und damit an eine der allerersten Adressen der rheinischen Metropole. In der bundesdeutschen Millionärshauptstadt galt Eickhoff lange als das Maß aller Dinge, sofern es um Luxusmode ging – in einer Branche, die sich ständig neu erfindet, eine große Leistung und nicht nur in Deutschland eine Rarität.

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Stress und Burnout

Prioritäten oder Arbeiten am Limit?

Stress und Burnout

Das exponentielle Wachstum an stressbedingten Ausfällen kann kein Zufall sein…

Stress und Burnout werden immer stärker zu medialen Dauerbrennern. Der Hintergrund dafür ist auch unter volkswirtschaftlichem Aspekt brisant. In ihrem „Stressreport 2012“ kam die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf insgesamt 53 Millionen Krankheitstage, die auf psychische Leiden zurückzuführen waren. Die Ursachen dafür finden sich oft im Arbeitsumfeld, seit 2005 ist die Zahl der Fehltage wegen Burnout oder Erschöpfungsdepressionen um das 18-fache angestiegen. Experten listen als Gründe für das Ausbrennen am Arbeitsplatz verschiedene Faktoren auf. Zu den Krankmachern gehören demnach neben permanentem Termin- und Leistungsdruck unter anderem Multitasking sowie die digitale Erreichbarkeit rund um die Uhr.

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Was Cost Cutting mit MbO zu tun hat

Entlassung

Mit Management by Objectives (MbO) geht auch der ‚Siegeszug‘ des Controlling einher…

Wenn Sie Google mit dem Suchwort „Entlassungen“ füttern, zeigt – neben vielen anderen Quellen – eine Übersicht auf „heise.de“ eine düstere Bilanz. Stellenabbau steht offensichtlich auf der Agenda vieler Unternehmen, hierzulande ebenso wie im globalen Maßstab. Hewlett-Packard will weltweit rund 34.000 Stellen streichen. Dass IT-Pechvogel Blackberry sich von etwa 40 Prozent seiner Mitarbeiter trennen will, ist seit längerem auch der Öffentlichkeit bekannt. Siemens plant den Abbau von rund 15.000 Arbeitsplätzen, 5.000 davon an den Siemens-Standorten in Deutschland. Auch um T-Systems – die Großkundensparte der Deutschen Telekom – gab es kurz vor dem Jahresende einige Gerüchte, die Gewerkschaften befürchten den Wegfall von bis zu 8.000 Arbeitsplätzen, zur Disposition stehen daneben offenbar auch einige Auslands-Töchter. Besonders öffentlichkeitswirksam war die Debatte um den EADS-Stellenabbau. Bis 2017 geht es dabei um insgesamt 5.800 Stellen, eine Aufstockung nach oben ist nicht ausgeschlossen.

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Amazon: Jeff Bezos‘ schöne neue Einkaufswelt?

Schöne neue Online-Einkaufswelt?

Die Größen des Internet-Handels kennen ihren USP…

Amazon ist der weltweit grösste Online-Händler und mindestens ebenso mächtig wie die Internet-Konzerne Facebook oder Google. Das Besondere daran: Firmenlenker Jeff Bezos und sein Unternehmen agieren an der Schnittstelle zwischen virtueller und realer Welt. Rund um den Kunden als dem eigentlichen Herrscher – und der ultimativen Quelle von Profit – hat Bezos eine globale Effizienzmaschine aufgebaut. Durch Amazon ist Kaufen im 21. Jahrhundert so einfach wie nie zuvor geworden – der Konzern aus Seattle hat alles im Programm: Bücher, Online-Medien, Kleidung, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik ebenso wie Katzenfutter. Amazons Prime-Programm sowie eine Abonnements-Option für 29 Euro jährlich garantieren inzwischen auch deutschen Kunden die Lieferung frei Haus in nur einem Arbeitstag – nach den USA ist Deutschland heute mit Umsätzen von neun Milliarden US-Dollar im Jahr der zweitwichtigste Markt. In den Vereinigten Staaten selbst dehnt Jeff Bezos sein Imperium inzwischen auch auf weitere Bereiche aus – der Konzern experimentiert mit dem Online-Verkauf von frischen Lebensmitteln von der Tiefkühlpizza bis zum Frühstücksei. Damit stehen mindestens zwei grundsätzliche Fragen im Raum: Ist der Online-Gigant der Prototyp der schönen neuen Einkaufswelt? Und welche Zukunft hat angesichts der Omnipräsenz von Amazon der Einzelhandel?

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Bestseller – vom kundenorientierten Verkaufsgespräch zum tatsächlichen Verkauf

Oder: Will der Kunde tatsächlich nur mal schauen…?

Mit guter Beratung zum Verkaufserfolg

Bestseller zu sein heißt, Kundenorientierung zu leben.

Der stationäre Einzelhandel sieht sich angesichts des boomenden Internet-Geschäfts immer stärker in der Defensive. Seine absoluten Alleinstellungsmerkmale hat er während des vergangenen Jahrzehnts in hohem Maße eingebüßt. Heutige Kunden entscheiden frei, ob sie den gewünschten Artikel aus dem Internet oder im stationären Einzelhandel erwerben – immer öfter entscheiden sie sich dabei für einen Online-Kauf. Dass die Betreiber von Geschäften in Einkaufszonen und Shopping-Malls diesen Wettbewerb bereits verloren haben, ist jedoch ein Mythos. Vor allem ist der Handel – und jeder einzelne Verkäufer – dazu aufgerufen, den USP seiner Angebote grundsätzlich neu zu definieren.

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