Cost Cutting oder Individualität – Wie behaupte ich mich auf dem Markt?

Cost cutting

Funktioniert ‚Marge‘ nur über ‚Kosten runter‘?

Das Wettbewerbsumfeld in der globalisierten Welt ist kein Zuckerschlecken. Cost Cutting steht für viele Unternehmen auf der Tagesordnung. Auf interne Einsparmaßnahmen folgt darauf in der Regel ein exzessiver Stellenabbau. Siemens will in absehbarer Zukunft 15.000 Arbeitsplätze – 5.000 davon in Deutschland – streichen. Am Ende des vergangenen Jahres machte die stellenrelevante strategische Umorientierung von EADS – heute Airbus Group – in den Medien Furore.

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Wirtschaftsforum spendet an GemEINSAM

Regionale Unternehmer übernehmen Verantwortung in der  Nachbarschaftshilfe

Wirtschaftsforum

(v.l.n.r.) Achim Berlitz (Leiter Öffentlichkeitsarbeit), Peter Raithel (1. Vorstand GemEINSAM), Ralf Söllner (Leiter Veranstaltungszentrum)

Am 19. Februar hatte das durch die Dr. Thorsten Bosch AG in Schondorf initiierte ‚Wirtschaftsforum – Zukunft made in Germany’ seine Auftaktveranstaltung. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Spenden für GemEINSAM (‚Gemeinnütziger Verein Ammersee West e.V.’) gesammelt. Dessen 1. Vorstand, Herr Peter Raithel, freute sich, die insgesamt 1.139 Euro am Mittwoch von Achim Berlitz (Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Bosch AG) überreicht zu bekommen [siehe Bild]. GemEINSAM unterstützt mit ehrenamtlichen Kräften Menschen im Alter oder in Not aus Schondorf und Umgebung.

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Loyalität lohnt sich doch – wenn sie echt und nicht nur formal ist

Loyalität

Alle für einen – einer für alle: In der Realität sieht es häufig anders aus. Aber letztlich spricht vieles für den alten Musketier-Spruch. Denn wo man sich auf den anderen verlassen kann, da steigt die Lust zu leisten.

Loyalität geht übrigens über Leistungserwartungen weit hinaus. Sie basiert auf innerer Verbundenheit, gemeinsamen Werten sowie moralischen Maximen und berührt im Business-Kontext damit direkt die Kultur eines Unternehmens. Dabei wird sie durchaus auch von emotionalen Komponenten getragen – Verbundenheit definiert sich niemals ausschließlich rational, sondern benötigt auch starke emotionale Komponenten. Schauen wir uns an, wie Loyalität in der Praxis oft gehandhabt wird und wie die Glaubwürdigkeit von wirtschaftlichen Institutionen unter ihrem Mangel leidet.

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eCommerce versus stationärer Handel: Der Mythos vom Beratungsklau

Qualität Service Kompetenz

Beratungsklau und Showrooming…? Mythen!

Die US-amerikanische Handelskette Best Buy ist einer der wichtigsten Anbieter von Elektronik-Artikeln in Nordamerika und inzwischen auch in Großbritannien sowie der Türkei aktiv. Angesichts des Runs auf Computer, Smartphones und Tablets müssten die Geschäfte des Einzelhändlers eigentlich boomen. Offenbar ist jedoch das Gegenteil der Fall. 2012 war für Best Buy ein besonders schweres Jahr – das Unternehmen musste insgesamt 50 Filialen schließen. Die Gründe dafür sah das Management in einem Phänomen, das auch den deutschen Handel schreckt: Kunden lassen sich im stationären Handel zwar beraten, kaufen das Produkt am Ende doch im Internet. Ein Spitzenmanager von Amazon schob die Verantwortung dafür – nicht ohne Häme – den Verkäufern zu. Diese seien aufgrund mangelnder Kundenorientierung und fehlender Überzeugungskraft „das Schlimmste“ am stationären Handel. Nun gut – zumindest vordergründig profitiert also Amazon davon.

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Sanierung und Controlling: Wird die Sau vom Wiegen doch schwerer?

oder: Wenn Geisterschiffe wiederkehren

Controlling: Wird die Sau vom Wiegen schwerer?

Es liegt in der Natur des Controlling, die Vergangenheit zu betrachten und nicht…

Betriebliche Weihnachtsfeiern für die Mitarbeiter gab es bei Vodafone im vergangenen Dezember nicht. Das neue Sparprogramm für den Düsseldorfer Konzern nennt sich „Fit for Growth“. Es soll die jährlichen operativen Kosten von zwei Milliarden Euro um 100 Millionen netto mindern. Auch betriebsbedingte Kündigungen für einen Teil der rund 11.000 Beschäftigten sind laut Vodafone-Deutschland-Chef Jens Schulte nicht völlig ausgeschlossen.

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Führung im Wandel

Wer alleine segelt, scheint auch frei zu sein – kein Kapitän, der Kommandos gibt, keine anderen Schiffe, auf die Rücksicht genommen werden muss. Dafür muss man alles selbst machen und bei rauer See richtig schuften. Das ist im Arbeitsleben nicht anders…

Die Führungsstruktur in Unternehmen ist dem gesellschaftlichen Wandel inbegriffen. Betrachtet man die Unternehmensstruktur heute im Gegensatz zu vor dreißig Jahren, so kann man eine Veränderung beobachten, die viele Probleme und Begriffsunschärfen im Bereich Führung und Management erklärt. Diese Veränderung macht deutlich, warum es wichtig ist, sich über die Rolle von Führungskräften in Unternehmen ausführlich Gedanken zu machen und sie in ihrer Wichtigkeit wahrzunehmen.

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Newsletter – Dr. Thorsten Bosch AG – Der Insider – 03|2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine neue Ausgabe des Insiders steht bereit. Dieses Mal geht es um das heikle Thema Geld und Prämiensysteme. Mit dem Artikel zeige ich auf, dass Geld kein Ersatz für Führung sein kann.

Weiterhin gibt es eine kleine Retrospektive zu unserem ‚Wirtschaftsforum – Zukunft made in Germany‘. Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit der Weiterentwicklung dieser Veranstaltungsreihe. Denn obwohl die Resonanz auf die erste Veranstaltung sehr positiv war, werden wir Inhalt und Form der nächsten Events neu ausrichten und optimieren.

Derweil viel Spaß beim Durchlesen des aktuellen Leitartikels.

Das Team des Insider

Geld oder Führung?

Oder: Die Problematik von Geld und Prämiensystemen

Spätestens seit der internationalen Finanzkrise sind Manager-Gehälter und Prämien schwer in die Kritik geraten. Kaum ein Tag vergeht, an dem sich nicht öffentlich über die astronomischen Auszahlungen innerhalb irgendeines Konzerns – vorzugsweise eines Bankkonzerns wie beispielsweise der Commerzbank – entrüstet wird.
Ist das – gehässig gefragt – der Neid der Besitzlosen? Denn, so das häufige Argument, es gilt ja immer noch das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Mit anderen Worten, für Spitzenkräfte müssen auch Spitzengehälter und -prämien bereitgestellt werden.

Tatsächlich ist die Kritik überaus diffus, wie wir am Beispiel Prämien sehen.
Im Zentrum der Kritik stehen mal die Spitzenkräfte selbst (die gar nicht so ‚spitze’ seien), mal die Zielvorgaben, an deren Erfüllung sich die Auszahlung fest macht. Dann ist es wieder die schiere Höhe der Bonuszahlungen bzw. die Verhältnismäßigkeit zum Konzernergebnis. Manche kritisieren die fehlende Haftung (bei Nicht-Erreichen der Zielvorgabe), andere die Orientierung an zu kurzfristigen Zielen und Kennzahlen. Und dann gibt es noch die ‚Fundamentalisten’, die leistungsorientierte Vergütung im Allgemeinen verteufeln.
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Die Anti-McKinsey-Wende: Unternehmensberatung in der Krise – Teil 2

Disruption als Ausblick für die Zukunft?

Unternehmensberatung in der Krise?

Die Beraterbranche wird sich diversifizieren.

Im ersten Teil (hier verfügbar) dieses Beitrags haben wir uns mit der Krise der Unternehmensberatung beschäftigt. Als Ursachen sehen wir – ebenso wie viele Unternehmen sowie die Insider der Branche – die tendenzielle Abkopplung der Beratungsbranche von den Interessen ihrer Auftraggeber, in der Fixierung auf Kennzahlen und Controlling sowie der Abwesenheit von eigenständigen, auf das Unternehmen angepassten Strategien und Visionen.

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Die Anti-McKinsey-Wende: Unternehmensberatungen in der Krise – Teil 1

Unternehmensberatung in der Krise

Kaputte, überflüssige, tricksende Pseudo-Eliten…?

Die großen Unternehmensberatungen – McKinsey & Co. – geraten nach langen Boom-Jahren immer stärker in die Defensive. Die Gewinner des Beratungswettbewerbs sind scheinbar die Wirtschaftsprüfer, die gegenüber ihren Auftraggebern mit operativen Kompetenzen punkten, die Strategieberatung als komplementäres Geschäft für sich entdecken und daher an Fusionen mit Unternehmensberatungen interessiert sind. Die Frage ist, was hinter der Beratungskrise wirklich steht. Wir präsentieren hier verschiedene Perspektiven.

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Loyalität: Nur mit Worten ist es nicht getan

Kann man der Loyalität der Banker trauen?

Ein Eid auf das abstrakte Finanzsystem soll’s richten…

Goldmann-Sachs-Chef Lloyd Blankfein konnte sich trotz der schwachen Geschäftsentwicklung der US-amerikanischen Investmentbank auch im vergangenen Jahr über üppige Bezüge freuen – nach aktuellen Meldungen flossen 2013 rund 23 Millionen US-Dollar an Gehalt und Boni auf seine Konten. Im Kontext einer früheren Meldung dürfte sich die „ethische Lernfähigkeit“ des Spitzen-Bankers allerdings in Grenzen halten: 2009 hatte Blankfein in einem Interview verlauten lassen, dass die Banken „Gottes Werk“ verrichten.

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