Gute Führung

Sind Führungseigenschaften angeboren oder doch erlernbar?

Sind Führungsqualitäten erlernbar?

Zur Führung geboren oder zur Führungskraft gemacht?

Zwar war Bill Clinton einer der umstritteneren Präsidenten der USA, trotzdem gilt er als überzeugender und charismatischer Leader. Viele Menschen meinen, dass erfolgreiches Leadership mit dem persönlichen Charisma, besonders stark ausgeprägter Durchsetzungsfähigkeit und vielleicht auch mit dem „Willen zur Macht“ steht und fällt. Sehr differenziert lesen sich vor diesem Hintergrund Clintons Überlegungen zu guter Führung: Führungsstärke bedeutet in seinen Augen, Menschen für eine gemeinsame Sache zusammenzubringen, die Umsetzung eines Projekts zu planen und dabei zu bleiben, bis das Ziel erreicht ist. Dafür sind unter anderem die Fähigkeit, auf Unvorhergesehenes zu reagieren sowie gute kommunikative Kompetenzen nötig. Nachhaltige Erfolge werden wahrscheinlicher, wenn der Führende die Mitarbeiter einbezieht und Kooperation praktiziert anstatt auf einen autoritären Führungsstil zu setzen. Auch der Mut zum Scheitern sowie Freiheit respektive die Fähigkeit, „vieles loszulassen“ gehören zu den Essentials guter Führung.

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Gallup-Studie: Es hapert an der Führung

Innere Kündigung

Die Gallup-Studie zeigt: ‚Innere Kündigung‘ ist ein Massenphänomen!

Einmal pro Jahr stellt das globale Meinungsforschungs- und Beratungs-unternehmen Gallup seinen „Engagement Index“ vor, der in ausgewählten Ländern die Motivation, die Unternehmensbindung und das Engagement von Arbeitnehmern misst. Die kürzlich veröffentlichten Daten für 2013 zeigen, dass die Stimmung der Beschäftigten besser ist als in den vergangenen Jahren – der wirtschaftliche Aufschwung nach der Krise dürfte dazu beigetragen haben. Grund zur Entwarnung gibt es für die Unternehmen trotzdem nicht: Rund 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer haben sich für die innere Kündigung entschieden, die Ursache dafür sind vor allem Führungsfehler. Schlechte Führung ist nicht zuletzt ein immenser Kostenfaktor, der Schäden in Milliardenhöhe nach sich zieht. In Deutschland gibt es knapp 33 Millionen erwachsene Arbeitnehmer – in absoluten Zahlen bedeutet diese Quote, dass mehr als fünf Millionen Menschen nur das Nötigste tun oder ihren Arbeitgeber sogar sabotieren.

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Newsletter – Dr. Thorsten Bosch AG – Der Insider – 06|2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

wieder ist ein Monat vergangen in dem wir uns viele Fragen bzgl. Führung, Weiterbildung und eben auch Personaltenwicklung gestellt haben. In einem sind wir uns sicher: die Personalentwicklung steckt in der Krise. Die Hintergründe zu dieser Auffassung gibt es im Leitartikel zu lesen.

Außerdem geben wir nochmals einen kleinen Einblick in unser Veranstaltungszentrum. Viele Events sind dieses Jahr schon (im wahrsten Sinne) ‚über die Bühne gegangen’ und weitere werden folgen. Die rechtzeitige Reservierung lohnt sich also genauso wie ein Blick in den Veranstaltungskalender.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Thorsten Bosch

Personalentwicklung in der Krise

Die fünf Kardinalfehler, die zu unwirksamer Personalentwicklung führen und wie Sie sie vermeiden können.

Die Personalentwicklung steckt in der Krise. Zumindest wird sie in einigen Branchen immer kritischer gesehen oder lediglich als Marketinginstrument missbraucht. So betitelt die Welt einen Artikel vom 26.05.2014:
„Personalentwicklung oft nur ein ‚Lippenbekenntnis‘“. Der Glaube an die Wirksamkeit von Personalentwicklung ist längst abgeblättert. Spätestens, wenn die ersten Umsatzrückgänge in Unternehmen zu verzeichnen sind, werden glühende Anhänger von Mitarbeiter-Entwicklung über Nacht zu ‚Agnostikern‘. Unternehmen glauben an die Personalentwicklung häufig nur, wenn gerade auch das Budget dafür vorhanden ist.

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Veranstaltungszentrum Ammersee

Stilvolle Event-Räume in Schondorf

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Der große Saal: die ‚Academia‘

Der Großraum Landsberg/Lech, Augsburg, Fünf-Seen-Land und München bietet einen der stilvollsten Veranstaltungsort der Region.
Seit letztem Sommer können Unternehmen wie auch Privatpersonen das Veranstaltungs-zentrum Ammersee in Schondorf für ihre Anlässe mieten. Mit dem Saal ‚Academia’, dem Pavillon sowie zwei Seminarräumen bietet das Veranstaltungszentrum Platz  für Workshops, Seminare, Business-Events und Privatfeiern für bis zu 90 Personen.

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Personalentwicklung in der Krise

Die fünf Kardinalfehler, die zu unwirksamer Personalentwicklung führen und wie Sie sie vermeiden können.

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Personalentwicklung bedeutet mehr, als möglichst viele Mitarbeiter zum kleinstmöglichen Tarif in einen Seminarraum zu pferchen…

Die Personalentwicklung steckt in der Krise. Zumindest wird sie in einigen Branchen immer kritischer gesehen oder lediglich als Marketinginstrument missbraucht. So betitelt die Welt einen Artikel vom 26.05.2014:
„Personalentwicklung oft nur ein ‚Lippenbekenntnis‘“. Der Glaube an die Wirksamkeit von Personalentwicklung ist längst abgeblättert. Spätestens, wenn die ersten Umsatzrückgänge in Unternehmen zu verzeichnen sind, werden glühende Anhänger von Mitarbeiter-Entwicklung über Nacht zu ‚Agnostikern‘. Unternehmen glauben an die Personalentwicklung häufig nur, wenn gerade auch das Budget dafür vorhanden ist.

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Feedback – Motivationsfaktor mit Missverständnis-Potential

Feedback als Motivationsfaktor

Viel mehr Menschen können nicht gut Feedback geben. Meist aus Angst vor Verletzungen.

Im Internet kursiert eine Liste, die sich – nicht nur scherzhaft – mit der Feedback-Kultur der Briten und der Niederländer auseinandersetzt. Wenn also der Brite äußert, dass er über diese oder jene Situation etwas Enttäuschung empfunden hat, meint er in Wirklichkeit, dass er extrem verärgert war. Der Niederländer wird durch die Formulierung kaum beeindruckt sein, sondern vermuten, dass sein Gegenüber dem Thema keine große Bedeutung beimisst.

Die Situation ist exemplarisch für ein Feedback, das seinen Zweck verfehlt, da den Beteiligten die Intention der jeweils anderen Seite überhaupt nicht klar ist. In unserem Beispiel haben beide Glück, wenn sie danach überhaupt noch zu einem produktiven Konsens kommen. Im interkulturellen Kontext ist es naturgemäß besonders wichtig, für Feedback und jede andere Kommunikation den richtigen Ton zu finden. Auch in einem kulturell homogenen Umfeld gilt: Feedback kann ein wirkungsvoller Motivationsfaktor im Business-Alltag sein – wenn es konstruktiv ist, eine klare Botschaft hat und mit Respekt für die jeweils andere Seite vorgetragen wird.

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Lethargie versus Innovation

Wissensvermittlung und Kundenorientierung als USP des Einzelhandels

Schlange an der Kasse

Innovation beschränkt sich im Handel oft allzu einseitig auf technische Neuerungen

Was halten Sie eigentlich von einem Karstadt-Einkauf? Wie fühlen Sie sich dabei als Kunde? Vielleicht kommt Ihnen ja das folgende Szenario bekannt vor: Sie stehen mit Ihrem Einkauf an der einzigen offenen Kasse. Bei einem Kunden funktioniert etwas mit der Kartenzahlung nicht. Eine zweite Kasse öffnen? Nein, das geht auf keinen Fall, auch die völlig unbeschäftigte Verkäuferin aus der Nachbarabteilung kann nicht übernehmen. Kundenfreundlichkeit, effektives Kundenmanagement oder gar Innovation – bei Karstadt leider Fehlanzeige.

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Gamifikation

Nachhaltiges Lern- und Führungsinstrument oder manipulatives Gute-Laune-Tool?

Gamifikation

Gamifikation – Stimulanz zur Selbstausbeutung, oder…

Gamifikation heißt das neue Zauberwort, das seine Bedeutung vor allem für – und mit – den Digital Natives der Generation Y erhalten hat. Die seit dem Beginn der 1980er Jahre Geborenen sind mit Computerspielen, digitalen Bildern und eben auch virtuellen Wettbewerben groß geworden. Diese Grunderfahrung einer Generation auch für Kundenbindung, Marketing und eine ‚zeitgemäße‘ Mitarbeiterführung auszunutzen, ist damit naheliegend.

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Rhetorik für Dummies

Oder: Was eine gute Rede wirklich ausmacht

So gelingt der perfekte VortragFrank Brettschneider ist Kommunikationswissenschaftler an der Universität Hohenheim und Co-Autor der International Encyklopedia of Communication. Einmal im Jahr ermittelt er durch ein an seinem Lehrstuhl entwickeltes Computerprogramm, ob die Chefs der Dax-Konzerne ihr Publikum auch mit brillanter Rhetorik fesseln können. Gemessen werden die Rhetorik-Fähigkeiten der CEOs jeweils anhand der Reden auf der Jahreshauptversammlung ihrer Aktionäre.

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