Fundstücke: Acht Regeln für den totalen Stillstand in Unternehmen

Lustig und leider auch wahr! Wie Sie den Change vermasseln.

Dieses Fundstück ergänzt wunderbar unseren Leitartikel vom August. Stillstand kann man auch provozieren.
Prof. Dr. Peter Kruse, Wissenschaftler im Bereich Organisationspsychologie, beschreibt uns ein paar Kniffe, wie Sie praktisch jeden Change lahmlegen.

Wir danken an dieser Stelle unserer aufmerksamen Kollegin Melanie Müns, die die Redaktion auf dieses Video hinwies.

Newsletter – Dr. Thorsten Bosch AG – Der Insider – 09|2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute gibt es wieder eine neue Ausgabe des Insiders. Schwerpunkt ist dieses Mal die häufig diskutierte Anti-Stress-Verordnung. Roger El-Hourani hat sich des Themas angenommen und stellt sich mit seinem Beitrag gegen den bisher in den Medien veröffentlichten Einheitsbrei.

Außerdem setzen wir unsere Serie ‚Mitarbeiter-Interview‘ fort, dieses Mal in Form eines Videobeitrags über unseren Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Achim Berlitz.

Zum Abschluss gibt es noch ein kleines ‚Schmankerl‘.

Viel Spaß beim Lesen und Video schauen!

Herzliche Grüße
Thorsten Bosch

Die Anti-Stress-Verordnung

Oder: Wie die Politik Weicheier heranzüchten wird

Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder kommen von der Schule nach Hause und jammern Ihnen vor, wie viel Stress sie doch in der Schule hätten. Jeden Tag müssten Hausaufgaben erledigen werden. Ständig müsse man sich auf Klausuren vorbereiten. Und zu allem Überfluss gäbe es hin und wieder auch Referate und Präsentation zu halten.
‚Fürsorgliche’ Eltern haben für dieses Dilemma natürlich sofort die Lösung parat. Einzeln oder zusammengerottet stürmen sie die Lehrerkonferenz – es fehlt nicht viel, dass sie sich wie beim Bauernaufstand mit Fackeln und Mistgabeln bewaffnen; sie halten Inquisition, engagieren Winkeladvokaten oder wenden sich gleich an das Kultusministerium und fordern weniger Schulaufgaben, bessere Benotung und ähnliche Dinge für ihre Zöglinge.
‘Schlechte’ Eltern versuchen, Ihren Kindern Problemlösungsstrategien beizubringen, z.B. effizient lernen und Informationen recherchieren, eine bessere, zeitliche Organisation und so weiter, um mit dem Stress besser fertig zu werden.
Nicht anders läuft es bei den Erwachsenen. Um den Stress bei der Arbeit soll sich die Politik kümmern. Sie fühlt sich in ihrem Beglückungseifer auch angesprochen und will sich per Gesetz dafür einsetzen, dass der Stress im Berufsleben reduziert werde. Aber ist das der richtige Weg?

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[Ein Blog von Roger El-Hourani]

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Mitarbeiter-Interview: Achim Berlitz

Aus unserer Serie Mitarbeiter-Interviews hat sich heute unser Chef-Redakteur Achim Berlitz den Fragen seiner Redaktion gestellt. Anders als bisher gewohnt wurde diesmal ein Video-Interview geführt. Einfach auf das Video klicken, um herauszufinden, welche Antworten er dem Kollegen, Roger El-Hourani, gegeben hat.

Viel Spaß!

Übrigens, eines seiner Lieblingszitate lautet:

„Qui tacet, consentire videtur.“ – „Wer schweigt, scheint zuzustimmen.“

So wahr dies auch ist, hier bitten wir Sie dennoch herzlich: Sagen Sie uns Ihre Meinung, ob es Lob ist oder Kritik, ob zu diesem Beitrag, dem Blog als Genzem oder anderen Artikeln.

Hier noch die Vita in Kurzfassung: Achim Berlitz

Die Anti-Stress-Verordnung

Oder: wie die Politik Weicheier heranzüchten wird

Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder kommen von der Schule nach Hause und jammern Ihnen vor, wie viel Stress sie doch in der Schule hätten. Jeden Tag müssten Hausaufgaben erledigt werden. Ständig müsse man sich auf Klausuren vorbereiten. Und zu allem Überfluss gäbe es hin und wieder auch Referate und Präsentation zu halten.

‚Fürsorgliche’ Eltern haben für dieses Dilemma natürlich sofort die Lösung parat. Einzeln oder zusammengerottet stürmen sie die Lehrerkonferenz – es fehlt nicht viel, dass sie sich wie beim Bauernaufstand mit Fackeln und Mistgabeln bewaffnen; sie halten Inquisition, engagieren Winkeladvokaten oder wenden sich gleich an das Kultusministerium und fordern weniger Schulaufgaben, bessere Benotung und ähnliche Dinge für ihre Zöglinge.
‚Schlechte’ Eltern versuchen, Ihren Kindern Problemlösungsstrategien beizubringen, z.B. effizient lernen und Informationen recherchieren, eine bessere, zeitliche Organisation und so weiter, um mit dem Stress besser fertig zu werden.

Nicht anders läuft es bei den Erwachsenen. Um den Stress bei der Arbeit soll sich die Politik kümmern. Sie fühlt sich in ihrem Beglückungseifer auch angesprochen und will sich per Gesetz dafür einsetzen, dass der Stress im Berufsleben reduziert werde. Aber ist das der richtige Weg?

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Welche Führungsqualitäten braucht die Chefetage?

Welche Führungsqualitäten braucht die Chefetage?

Der Gutsherrenstil ist heutzutage kein Ausweis von Führungsqualitäten …

Top-Manager haben in den letzten Jahren einen recht zwiespältigen Ruf bekommen. In der öffentlichen Wahrnehmung galten sie lange als die neuen Stars, die nicht nur mit Charisma, Entscheidungsmacht und Expertise, sondern auch mit Glamour glänzten. Dem großen Auftritt stehen Fakten gegenüber: In der Finanzkrise und zu diversen anderen Gelegenheiten hat mehr als ein Firmenlenker gnadenlos versagt und sich den ökonomischen Abgrund später schöngeredet. Zu besichtigen ist ein solches Szenario in Deutschland derzeit vor Gericht: Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff war noch kurz vor dem Konkurs des Unternehmens davon überzeugt, dass er mindestens kurz davor war, Karstadt nachhaltig zu retten. Die Schuld am letztendlichen Debakel des Konzerns lag und liegt aus seiner Perspektive nicht in seinem verfehlten Management, sondern bei unfähigen Nachfolgern und ignoranten Bankern.

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Mobbing resultiert aus Führungsfehlern

Mobbing

Mobbing gedeiht dort, wo es die Führung zulässt.

Mobbing ist ein Phänomen, das aus Sicht von Sozialwissenschaftlern und Psychologen zunimmt. Fast erscheint es als ein Tribut an immer härtere Zeiten in der Arbeitswelt. Im deutschen Arbeitsreicht ist Mobbing nach wie vor in einer Grauzone angesiedelt. Viele Opfer klagen nicht und machen ihre Probleme mit Kollegen oder Chef mit sich selber aus. Hinzu kommt, dass es in Deutschland bisher kein Gesetz gibt, das explizit auf Mobbing abstellt. Die psychologische Diagnose „Mobbing-Syndrom“ lässt sich vor Gericht nur sehr eingeschränkt verwerten, da es nur selten gelingt, eine echte Kausalität zu den Handlungen anderer herzustellen. Der Sachverhalt Mobbing wird fast ausschließlich an den körperlichen und seelischen Reaktionen der Opfer festgemacht – die Täter spielen dagegen nur eine sekundäre Rolle. Dementsprechend gering ist das juristische Resultat von entsprechenden Verfahren: Von insgesamt etwa 1.300 Mobbing-Klagen waren nur etwa fünf Prozent erfolgreich.

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Newsletter – Dr. Thorsten Bosch AG – Der Insider – 07|2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von ‚Der Insider’ – dem Informations-Service der Dr. Thorsten Bosch AG!
Im Leitartikel finden Sie dieses Mal einen sicherlich Augen öffnenden Beitrag über den stationären Handel und seinen Kämpfen mit der Konkurrenz aus dem Netz sowie dem Kartellamt.

Außerdem starten wir eine Serie von Interviews, in denen wir die Mitarbeiter der Dr. Thorsten Bosch AG und Akademie AG näher bringen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Dr. Thorsten Bosch

Kartellamt: Sterbehilfe für den stationären Handel?

Es ist paradox: ausgerechnet das Kartellamt kollaboriert mit Kartellen. Viele Fachhändler werden daran zugrunde gehen, manche vielleicht zu neuer Blüte auferstehen.

Kennen Sie Huntington? Samuel Phillips Huntington? Selten erreichte ein Politikwissenschaftler eine Bekanntheit und Breitenwirkung wie er. Ursächlich sind seine ebenso pointierten, wie umstrittenen Thesen vom ‚Kampf der Kulturen’, die sich insbesondere in seinem gleichnamigen Buch wiederfinden. Kurz gesagt: dort, wo sehr gegensätzliche Kulturen und Ideologien aufeinander treffen, entstehen Konflikte – insbesondere, wenn sich mindestens eine davon expansionistisch verhält.
Gegenstand seiner Betrachtung waren primär interkulturelle bzw. internationale Konflikte. Mit einigem Fug und Recht kann man die unübersehbaren Umwälzungen im Handel aber ebenfalls als einen Kulturkampf ansehen. Die Analogien sind mitunter frappierend. Weiterlesen