… da hilft auch kein Orangensaft:

innerbetriebliche Mediation als Selbstzer-störungsmechanismus der Führung

gepresste OrangeSind Sie auch schon mit der Harvard-Orange (ein Prinzip der Mediation) bekannt gemacht worden? Falls nein: es handelt sich hierbei um eine Züchtung, die seit einigen Jahren zunehmend kultiviert wird.
Allerdings: diese Frucht entstammt nicht der botanischen Fakultät der alterwürdigen Harvard-Universität. Sie ist vielmehr ein geistiges Konstrukt, eine kleine allegorische Geschichte, die wieder das Harvard-Konzept des sachgerechten Verhandelns bzw. die Win-Win-Strategie bemüht. Die Geschichte existiert in vielerlei Varianten, eine hiervon geht wie folgt:
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Mitarbeiter-Interview: Roger El-Hourani

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Roger El-Hourani, hier als Sunnyboy

Ich freue mich, Ihnen heute meinen geschätzten Kollegen Roger El-Hourani im Interview vorzustellen. Roger ist 31 Jahre alt und entstammt gebürtig aus dem Libanon, lebt aber schon seit 29 Jahren in Deutschland. Er hat Psychologie studiert und arbeitet mittlerweile seit etwas mehr als zwei Jahren bei der Dr. Thorsten Bosch AG.

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Social Media als Imagefaktor: Ein Plädoyer für gutes Storytelling

Social Media: Gutes Storytelling als Image-Faktor

Social Media verlangt nach guten Stories und weniger nach Reklame!

Der kommerzielle Erfolg von Unternehmen hängt nicht zuletzt von ihrem positiven Image ab. Der mündige Kunde reagiert auf Negativmeldungen direkt und sehr sensibel. Zu besichtigen war dies bspw. im Mai 2014 nach dem Skandal um Hygieneverstöße und schlechte Arbeitsbedingungen in einigen Filialen der Fast-Food-Kette Burger King. Der Imageverlust hat die Kette auch nach eigenen Angaben hart getroffen. Einige Filialen wurden zumindest zeitweise geschlossen, Umsatzeinbußen lassen sich bis heute nicht vermeiden. Und die gerichtlichen Verhandlungen in dieser Sache ließen den ‚Vorgang‘ auch nicht so schnell aus dem Bewußtsein geraten.
Was diese Geschichte mit Social Media zu tun hat?

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Wie sinnvoll ist die Herrschaft des Controlling?

Herrschaft des Controlling

Ein bedenklicher Trend, wenn immer mehr CFOs zu CEOs werden…

Das ‚Handelsblatt‘ lieferte vor einiger Zeit eine Erklärung dafür, warum in immer mehr Konzernen ‚Pfennigfuchser‘ an die Spitze rücken. Gemeint ist der Wechsel von Finanzvorständen in die Position des Aufsichtsratschefs oder des CEO im eigenen oder in einem anderen Unternehmen. Auch in Deutschland ist dieser Beförderungsweg unter anderem bei BASF, Siemens und der Handelskette Metro zu sehen. Die Frage ist: Was prädestiniert die CFOs (Chief Finance Officers) eigentlich für die Position als Firmenlenker?

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Präsentation: Monolog oder Dialog?

Präsentation - Monolog vs. Dialog

Eine gute Präsentation macht auch eine geschickte, emotionale EInbindung der Teilnehmer aus.

Die Präsentation wird heute allgemein als die Wunderwaffe für den beruflichen oder wirtschaftlichen Erfolg angesehen. Mit der Chance, vor einem Entscheider-Gremium sich selbst oder ein Angebot präsentieren zu können, steigt die Wahrscheinlichkeit auf die Durchsetzung der eigenen Ziele signifikant an. Entsprechend konzentrieren sich alle Kommunikationsratgeber darauf, möglichst clevere Tipps für eine erfolgreiche Präsentation zu geben: Von der Raumbesichtigung und Prüfung der Präsentationstechnik über den Einsatz von Bildmaterial bis zur verbalen Schlagfertigkeit bei Zwischenrufen reicht die Bandbreite dessen, was in diesem Bereich angeboten wird.

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Ist der stationäre Handel gegenüber den Onlineshops wirklich in der Defensive?

Beratung im stationären Handel

In viel zu vielen stationären Geschäften leider eine reine Phrase…

Die Frontlinien des Wettbewerbs im Handel scheinen klar: Der stationäre Handel befindet sich seit Jahren in der Defensive, der Onlinehandel boomt. Ehemalige Internet-Start-Ups wie Amazon oder im deutschsprachigen Raum Zalando punkten mit günstigen Preisen und Bestellkomfort. Viele Online-Käufer sind im stationären Handel vom Kunden zum ‚Showroomer‘ mutiert. Vor allem bei hochwertigen Waren informieren sie sich im Geschäft, ordern dann jedoch im Internet.

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Wie gerecht sind Prämien?

Wie gerecht sind Prämien?

Ein zusätzlicher Bonus für die eigene Tasche ist schön, doch haben Prämien auch ihre Schattenseiten.

Prämiensysteme prägen vieler Menschen Business-Alltag. Wir sind daran gewöhnt, die Boni als zwar leistungsabhängigen, aber insgesamt doch festen Gehaltsbestandteil zu betrachten. Ob und welche Leistungsmotivation mit Prämien aus dieser Perspektive überhaupt verbunden ist, sei zunächst einmal dahingestellt. Ein Artikel im ‚Harvard Business Manager‘ illustriert jedoch, was passieren kann, wenn die Höhe der Prämien nicht wirklich durch die individuelle Leistung definiert wird. Weiterlesen

Resilienz – nie gehört? Begriffsabgrenzungen rund um’s Thema Stress

Ein Gastbeitrag:
Resilienz, was ist das denn?

Stress und Burnout

Viele reden drüber und vor allem durcheinander: Stress

Resilienz wird als Widerstandsfähigkeit definiert und beschreibt die Toleranz gegenüber Störungen bzw. Stressoren. Es geht um den persönlichen Ausgleich von unangenehmen oder negativen Einflüssen, mit dem Ziel, das ‚System Mensch’ in seiner Funktion aufrechtzuerhalten.

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Fehlerkultur versus Controlling

Oder: Bedeutet gewinnen fehlerlos zu sein?

Fehlerkultur

Six-Sigma und Konsorten kastrieren die Führungskräfte!

Die 1970er-Jahre haben eine ganze Reihe von ideellen Neuerungen hervorgebracht, die auch das Arbeitsleben nachhaltig beeinflussten: Teamwork, Management by Objectives (MbO) oder Fehlerkultur. Die Entdeckung der Individualität als produktiver Faktor verlieh dem Wirtschaftsleben eine neue Dimension. Was sich in den Jahren davor als kulturelle Freiheit seinen Weg gebahnt hatte, erwies sich nun auch in Politik und Unternehmensführung als brauchbares Mittel, die Menschen an den Wertschöpfungsprozessen der Gesellschaft mit eigener Verantwortung zu beteiligen. Das Umdenken erwies sich als profitabel.

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Mitarbeiterbindung: Werte und Vertrauen versus Verführung?

Mitarbeiterbindung

Mitarbeiterbindung – ein heikles Thema. Mancherorts wird es mit Verführung versucht.

Auf die emotionale Mitarbeiterbindung kommt es an! Dieser Satz ist fast schon eine Binsenweisheit, hat allerdings seine Tücken. Vor nicht allzu langer Zeit lieferte die aktuelle Edition des ‚Gallup Engagement Index‘ neue Daten, die wenig optimistisch stimmen: Rund 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer befinden sich in der inneren Kündigung, 67 Prozent machen an ihren Arbeitsplätzen vorzugsweise Dienst nach Vorschrift. Die um sich greifende Demotivation der Mitarbeiter ist vor allem ein Ergebnis falscher Führung. Als Gründe dafür nennen die befragten Mitarbeiter beispielsweise, dass Chefs die Ideen ihrer Angestellten schlicht für störend halten, dass sie nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um ihre Arbeit gut zu machen oder an ihren Arbeitsplätzen kaum Anerkennung oder persönliche Wertschätzung erleben. Das Gallup-Fazit lautet, dass – nicht nur hierzulande, sondern weltweit – viele Führungspositionen falsch besetzt sind, was die Unternehmen pro Jahr Beträge in Milliardenhöhe kostet.

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