Wer – oder wie – ist der ideale Chef?

Der ideale Chef?

Der Freak als Chef? Das allein wird kaum zum Erfolg führen!

Wer ist der ideale Chef ist und wie macht er seine Arbeit? Diese Frage treibt viele Menschen um: Personal- und Fachabteilungen beispielsweise bei Neueinstellungen oder der Beförderung von Führungskräften. Management-Wissenschaftler beschäftigen sich damit auf der Suche nach dem ultimativen Geheimnis guter Führung. Und Mitarbeiter letztlich auch, denn sie wünschen sich, dass der eigene Vorgesetzte ihre persönlichen Stärken und Potenziale in optimaler Weise fördert.

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Die Anti-Stress-Verordnung

Oder: wie die Politik Weicheier heranzüchten wird

Stellen Sie sich vor, Ihre Kinder kommen von der Schule nach Hause und jammern Ihnen vor, wie viel Stress sie doch in der Schule hätten. Jeden Tag müssten Hausaufgaben erledigt werden. Ständig müsse man sich auf Klausuren vorbereiten. Und zu allem Überfluss gäbe es hin und wieder auch Referate und Präsentation zu halten.

‚Fürsorgliche’ Eltern haben für dieses Dilemma natürlich sofort die Lösung parat. Einzeln oder zusammengerottet stürmen sie die Lehrerkonferenz – es fehlt nicht viel, dass sie sich wie beim Bauernaufstand mit Fackeln und Mistgabeln bewaffnen; sie halten Inquisition, engagieren Winkeladvokaten oder wenden sich gleich an das Kultusministerium und fordern weniger Schulaufgaben, bessere Benotung und ähnliche Dinge für ihre Zöglinge.
‚Schlechte’ Eltern versuchen, Ihren Kindern Problemlösungsstrategien beizubringen, z.B. effizient lernen und Informationen recherchieren, eine bessere, zeitliche Organisation und so weiter, um mit dem Stress besser fertig zu werden.

Nicht anders läuft es bei den Erwachsenen. Um den Stress bei der Arbeit soll sich die Politik kümmern. Sie fühlt sich in ihrem Beglückungseifer auch angesprochen und will sich per Gesetz dafür einsetzen, dass der Stress im Berufsleben reduziert werde. Aber ist das der richtige Weg?

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Personalentwicklung in der Krise

Die fünf Kardinalfehler, die zu unwirksamer Personalentwicklung führen und wie Sie sie vermeiden können.

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Personalentwicklung bedeutet mehr, als möglichst viele Mitarbeiter zum kleinstmöglichen Tarif in einen Seminarraum zu pferchen…

Die Personalentwicklung steckt in der Krise. Zumindest wird sie in einigen Branchen immer kritischer gesehen oder lediglich als Marketinginstrument missbraucht. So betitelt die Welt einen Artikel vom 26.05.2014:
„Personalentwicklung oft nur ein ‚Lippenbekenntnis‘“. Der Glaube an die Wirksamkeit von Personalentwicklung ist längst abgeblättert. Spätestens, wenn die ersten Umsatzrückgänge in Unternehmen zu verzeichnen sind, werden glühende Anhänger von Mitarbeiter-Entwicklung über Nacht zu ‚Agnostikern‘. Unternehmen glauben an die Personalentwicklung häufig nur, wenn gerade auch das Budget dafür vorhanden ist.

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Gamifikation

Nachhaltiges Lern- und Führungsinstrument oder manipulatives Gute-Laune-Tool?

Gamifikation

Gamifikation – Stimulanz zur Selbstausbeutung, oder…

Gamifikation heißt das neue Zauberwort, das seine Bedeutung vor allem für – und mit – den Digital Natives der Generation Y erhalten hat. Die seit dem Beginn der 1980er Jahre Geborenen sind mit Computerspielen, digitalen Bildern und eben auch virtuellen Wettbewerben groß geworden. Diese Grunderfahrung einer Generation auch für Kundenbindung, Marketing und eine ‚zeitgemäße‘ Mitarbeiterführung auszunutzen, ist damit naheliegend.

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Loyalität: Nur mit Worten ist es nicht getan

Kann man der Loyalität der Banker trauen?

Ein Eid auf das abstrakte Finanzsystem soll’s richten…

Goldmann-Sachs-Chef Lloyd Blankfein konnte sich trotz der schwachen Geschäftsentwicklung der US-amerikanischen Investmentbank auch im vergangenen Jahr über üppige Bezüge freuen – nach aktuellen Meldungen flossen 2013 rund 23 Millionen US-Dollar an Gehalt und Boni auf seine Konten. Im Kontext einer früheren Meldung dürfte sich die „ethische Lernfähigkeit“ des Spitzen-Bankers allerdings in Grenzen halten: 2009 hatte Blankfein in einem Interview verlauten lassen, dass die Banken „Gottes Werk“ verrichten.

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Change, Change, Chance…

Die Rolle der Führung in Veränderungsprozessen

Wirtschaftsforum Zukunft made in Germany

„Innovation braucht Freiheit und Raum“
war der Untertitel unserer Ankündigung des ‚Wirtschaftsforum – Zukunft made in Germany’ vor etwa einem Monat.

Nun folgen die Taten.
Und am 19. Februar ist es soweit. Mit dieser ersten Veranstaltung Change, Change, Chance…’ fällt der Startschuss einer zukünftigen Reihe, in denen wir den Teilnehmern eben genau das geben:

  • die Freiheit, sich und seine Ansichten und Bedürfnisse zu artikulieren
  • den Raum, wo sie dies tun können und auf interessante Persönlichkeiten treffen, die vielleicht ähnliche Anliegen haben.
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Wieso versteht mein Mitarbeiter eigentlich nicht, was ich von ihm will?

Häufige Antwort:
Weil sich die Führungskraft gar nicht verständlich macht!

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Nicht verstanden zu werden, ist oft kein Problem des Mitarbeiters…

Graut Ihnen bereits jetzt vor dem Gesprächsmarathon, der in den nächsten Wochen auf Sie zukommt? Ja, richtig – die Rede ist von den Jahresgesprächen, die in vielen Firmen in das letzte Quartal des Jahres oder direkt auf den Jahresanfang fallen. In den Unternehmen haben sich die mehrstündigen und sehr ausführlichen Gespräche mit jedem einzelnen Mitarbeiter als wichtiges Führungsinstrument etabliert. Im Idealfall stimmen sowohl die Arbeitsergebnisse des letzten Jahres als auch die Kommunikation zwischen Chef und Mitarbeiter – positives Feedback erhalten vermutlich beide Seiten gern. Oft kommen in den Jahresgesprächen jedoch Probleme an die Oberfläche, die in der Regel schon recht lange schwelen – mit Folgen für die Mitarbeiter. Von der jährlichen Erfolgskontrolle hängen Gehaltserhöhungen und Bonuszahlungen, Beförderungen oder sogar der Verbleib im Unternehmen ab.
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