Vertrauen ist nicht käuflich!

Über goldene Käfige und echte Führung

Wie gut kennen Sie Ihre Mitarbeiter?

Wie gut kennen Sie Ihre Mitarbeiter?

Mit seinen neuen Richtlinien zum Datenschutz, die seit Ende Januar in Kraft sind, hat Facebook mal wieder von sich reden gemacht. Doch neben den Unmengen an Daten, die die Internetkonzerne Facebook, Google und Konsorten über ihre Kunden sammeln, vergisst man leicht, dass diese Unternehmen auch ihre Mitarbeiter auf ungewöhnliche Weise behandeln. Bei Google etwa werden sie in einen goldenen Käfig aus verschiedensten Annehmlichkeiten gesperrt. Von pragmatischen Dingen wie Waschsalons, über Fitnessstudios bis hin zu Köchen, Ärzten und Psychologen finden die Mitarbeiter in dieser Arbeitsumwelt, die einer All-inclusive-Ferienanlage ähnelt, fast alles. Ein Leben außerhalb davon wird nahezu überflüssig. Oder wie es ein Facebook-Mitarbeiter ausdrückt: „All diese Leistungen geben mir das Gefühl, dass meine Familie eine natürliche Erweiterung meines Jobs ist.“ Gruselig, oder? Alles in allem ein Gebaren, das an Sekten erinnert – Abschottung, messianischer Eifer und Erlösungsversprechen inklusive.
Doch ist dieser Aufwand, die Mitarbeiter im Unternehmen zu halten, zweckmäßig? Und kann man davon Bestleistungen erwarten?

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Mitarbeiterbindung: Werte und Vertrauen versus Verführung?

Mitarbeiterbindung

Mitarbeiterbindung – ein heikles Thema. Mancherorts wird es mit Verführung versucht.

Auf die emotionale Mitarbeiterbindung kommt es an! Dieser Satz ist fast schon eine Binsenweisheit, hat allerdings seine Tücken. Vor nicht allzu langer Zeit lieferte die aktuelle Edition des ‚Gallup Engagement Index‘ neue Daten, die wenig optimistisch stimmen: Rund 17 Prozent der bundesdeutschen Arbeitnehmer befinden sich in der inneren Kündigung, 67 Prozent machen an ihren Arbeitsplätzen vorzugsweise Dienst nach Vorschrift. Die um sich greifende Demotivation der Mitarbeiter ist vor allem ein Ergebnis falscher Führung. Als Gründe dafür nennen die befragten Mitarbeiter beispielsweise, dass Chefs die Ideen ihrer Angestellten schlicht für störend halten, dass sie nicht über ausreichende Ressourcen verfügen, um ihre Arbeit gut zu machen oder an ihren Arbeitsplätzen kaum Anerkennung oder persönliche Wertschätzung erleben. Das Gallup-Fazit lautet, dass – nicht nur hierzulande, sondern weltweit – viele Führungspositionen falsch besetzt sind, was die Unternehmen pro Jahr Beträge in Milliardenhöhe kostet.

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@Xing: Vom Management zu moderner Führung: Vom WAS zum WIE

Sehen Sie unseren Beitrag im Online-Magazin ‚Spielraum‘ von Xing zur Reihe ‚Neue Führung‘

Xing Vom Management zu moderner Führung: Vom WAS zum WIEHier der Link:

Vom Management zu moderner Führung: Vom WAS zum WIE

 

Viele Impulse bei der Lektüre wünscht Ihre Redaktion!

Image von Unternehmen 2 – Erfolg durch Storytelling und den „menschlichen“ CEO

Winterkorn, President and CEO of Porsche Automobil Holding SE poses in Porsche after annual news conference in Stuttgart

In diesen Belangen eher der Antichrist: Martin Winterkorn (Volkswagen). Die jüngsten Überwerfungen mit dem Betriebsrat geben (wieder mal) Zeugnis davon. Bildquelle: zurnal24.si

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Ein positives Image kann für Unternehmen wettbewerbsentscheidend sein. Die Öffentlichkeit registriert recht genau, was in den Firmen vor sich geht – auch negative Interna finden meist recht schnell ihren Weg nach außen. Auch im „Kampf um die Talente“ geraten Unternehmen mit einem negativen Image schnell ins Hintertreffen. Eine aktuelle Studie belegt: Ein schlechter Ruf ist eine Konsequenz aus verfehlter Führung. Welches Image ein Unternehmen hat, bestimmen der Chef und seine Führungsqualitäten.

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Image von Unternehmen

Vertrauensweltmeister ist der Mittelstand

Das perfekte Image zählt

Das perfekte Image zählt

Das Image von Politikern und Großkonzernen ist in vielen Fällen nicht mehr der Rede wert. Den Ausschlag dafür gab unter anderem die letzte große Krise, welche die Weltwirtschaft zeitweise an den Rand des Abgrunds brachte. Aktuelle Studien zeigen, dass die Menschen zwar Orientierung suchen, jedoch längst nicht mehr bereit sind, den Großen aus Wirtschaft und Politik einen Vertrauensvorschuss zu gewähren. Vertrauen genießen stattdessen der Durchschnittsbürger oder technisch versierte Spezialisten. Für beide Image-Bilder steht in der Wirtschaftswelt nicht zuletzt der Mittelstand. In den Augen vieler Menschen ist er zum Vertrauensweltmeister avanciert.

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Gute Führung versus Werte-Management

Warum Systemglauben eine positive Unternehmenskultur nicht ersetzt

Gute FührungZwei Fragen: Was halten Sie von strikten Regeln? Und in welchem Maße glauben Sie an die Wirkung von verbindlichen Systemen? Auf den ersten Blick können ein Unternehmen oder auch externe Geschäftsbeziehungen ohne diese beiden Komponenten selbstverständlich nicht zuverlässig funktionieren. Regeln stellen sicher, dass alle Beteiligten wissen, was zu tun ist und wo ihre Grenzen liegen. Systeme sorgen idealerweise dafür, dass Prozesse nahtlos ineinandergreifen.

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Change in der Unternehmenskultur

oder: Die Erkenntnis, dass ein Wechsel nötig ist

Zeit für einen Change

Veränderungen scheitern oft, proklamiert man sie nur…

Aus der Finanzwelt kamen in den letzten Monaten nicht nur Nachrichten darüber, wie es um die Branche in der Erholungsphase nach der Krise steht. Sowohl intern als auch in der Öffentlichkeit sorgte eine Reihe von Todesfällen für einen Schock. Zuletzt wurde im Januar 2014 der Deutsche-Bank-Manager William Broeksmit erhängt in seiner Wohnung in London aufgefunden. Broeksmit galt als enger Vertrauter des früheren Investmentchefs und heutigen Co-Vorstandsvorsitzenden Anshu Jain. Ursprünglich hatte Jain ihn als Risikovorstand des Hauses vorgesehen, was seinerzeit die Bundesfinanzaufsicht (Bafin) wegen mangelnder Führungserfahrung untersagte. Broeksmit schied Anfang 2013 schließlich vorzeitig aus dem Unternehmen aus.

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Gute Führung

Sind Führungseigenschaften angeboren oder doch erlernbar?

Sind Führungsqualitäten erlernbar?

Zur Führung geboren oder zur Führungskraft gemacht?

Zwar war Bill Clinton einer der umstritteneren Präsidenten der USA, trotzdem gilt er als überzeugender und charismatischer Leader. Viele Menschen meinen, dass erfolgreiches Leadership mit dem persönlichen Charisma, besonders stark ausgeprägter Durchsetzungsfähigkeit und vielleicht auch mit dem „Willen zur Macht“ steht und fällt. Sehr differenziert lesen sich vor diesem Hintergrund Clintons Überlegungen zu guter Führung: Führungsstärke bedeutet in seinen Augen, Menschen für eine gemeinsame Sache zusammenzubringen, die Umsetzung eines Projekts zu planen und dabei zu bleiben, bis das Ziel erreicht ist. Dafür sind unter anderem die Fähigkeit, auf Unvorhergesehenes zu reagieren sowie gute kommunikative Kompetenzen nötig. Nachhaltige Erfolge werden wahrscheinlicher, wenn der Führende die Mitarbeiter einbezieht und Kooperation praktiziert anstatt auf einen autoritären Führungsstil zu setzen. Auch der Mut zum Scheitern sowie Freiheit respektive die Fähigkeit, „vieles loszulassen“ gehören zu den Essentials guter Führung.

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Personalentwicklung in der Krise

Die fünf Kardinalfehler, die zu unwirksamer Personalentwicklung führen und wie Sie sie vermeiden können.

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Personalentwicklung bedeutet mehr, als möglichst viele Mitarbeiter zum kleinstmöglichen Tarif in einen Seminarraum zu pferchen…

Die Personalentwicklung steckt in der Krise. Zumindest wird sie in einigen Branchen immer kritischer gesehen oder lediglich als Marketinginstrument missbraucht. So betitelt die Welt einen Artikel vom 26.05.2014:
„Personalentwicklung oft nur ein ‚Lippenbekenntnis‘“. Der Glaube an die Wirksamkeit von Personalentwicklung ist längst abgeblättert. Spätestens, wenn die ersten Umsatzrückgänge in Unternehmen zu verzeichnen sind, werden glühende Anhänger von Mitarbeiter-Entwicklung über Nacht zu ‚Agnostikern‘. Unternehmen glauben an die Personalentwicklung häufig nur, wenn gerade auch das Budget dafür vorhanden ist.

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Feedback – Motivationsfaktor mit Missverständnis-Potential

Feedback als Motivationsfaktor

Viel mehr Menschen können nicht gut Feedback geben. Meist aus Angst vor Verletzungen.

Im Internet kursiert eine Liste, die sich – nicht nur scherzhaft – mit der Feedback-Kultur der Briten und der Niederländer auseinandersetzt. Wenn also der Brite äußert, dass er über diese oder jene Situation etwas Enttäuschung empfunden hat, meint er in Wirklichkeit, dass er extrem verärgert war. Der Niederländer wird durch die Formulierung kaum beeindruckt sein, sondern vermuten, dass sein Gegenüber dem Thema keine große Bedeutung beimisst.

Die Situation ist exemplarisch für ein Feedback, das seinen Zweck verfehlt, da den Beteiligten die Intention der jeweils anderen Seite überhaupt nicht klar ist. In unserem Beispiel haben beide Glück, wenn sie danach überhaupt noch zu einem produktiven Konsens kommen. Im interkulturellen Kontext ist es naturgemäß besonders wichtig, für Feedback und jede andere Kommunikation den richtigen Ton zu finden. Auch in einem kulturell homogenen Umfeld gilt: Feedback kann ein wirkungsvoller Motivationsfaktor im Business-Alltag sein – wenn es konstruktiv ist, eine klare Botschaft hat und mit Respekt für die jeweils andere Seite vorgetragen wird.

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